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St. Galler Klosterplan (Cod. Sang. 1092)

St. Gall Plan Website (Screenshot)

Der St. Galler Klosterplan (Cod. Sang. 1092) ist die früheste und umfangreichste erhaltene Visualisierung eines Baukomplexes aus dem Mittelalter und spielte eine wichtige Rolle bei der Ernennung des St. Galler Klosterbezirks und der Stiftsbibliothek St. Gallen zum UNESCO Weltkulturerbe. Er ist um 819 im Kloster Reichenau auf Veranlassung des St. Galler Abtes Gozbert entstanden, wird aber von der Forschung weniger als konkrete Bauzeichnung verstanden, sondern vielmehr als genereller Vorschlag, wie ein ideales Kloster zur Karolingerzeit auszusehen hat. Mit der Unterstützung der Andrew W. Mellon Foundation wurde er in einem Forschungsprojekt der University of California Los Angeles (UCLA) und der University of Virginia erforscht.
Die Website des Projekts "St. Gall Monastery Plan" präsentiert den Klosterplan, seine Entstehungsgeschichte, seine Zeichnungsdetails und Inschriften ebenso, wie die fast vierhundertjährige Forschungsgeschichte und ermöglicht den Zugang zu Datenbanken, die Informationen zum Plan und zu karolingischer Kultur beinhalten.

www.stgallplan.org/de

 


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